Aktuelles

Lebendiger Adventskalender

Das Karl-Bechert-Haus der Sozialdemokratischen Bildungsinitiative Gau-Algesheim (SBi) war vorweihnachtlich geschmückt, um mit den erschienenen Kindern und Erwachsenen den Abend im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ zu gestalten.

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Eine besinnliche und aufmerksame Stimmung herrschte, als Anne Hagel drei Geschichten, die zum Advent und zu Weihnachten passten, vorlas. Dabei brachte sie zur Erheiterung der Besucher auch Lokalkolorit in die Erzählungen ein. Bei alkoholfreiem Punsch, Glühwein und Weihnachtsplätzchen gab es Anlass für ein gemütliches Beisammensein und für anregende Gespräche mit guten Wünschen

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zu Weihnachten und für ein gutes Neues Jahr.

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Kinder im Bann afrikanischer Märchen

In drei „Vorlesungen“ im Rahmen der „Woche des Buches“ tauchte Anne Hagel für die SBi Gau-Algesheim Kinder der beiden Kindergärten und Schüler der Schloss-Ardeck-Grundschule in die faszinierende und fremdartig-exotische Welt der afrikanischen Märchen. Insbesondere die älteren unter ihnen wussten dabei schon einiges über diesen Kontinent und beteiligten sich rege am einleitenden Frage-Antwort-Spiel.

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Bild (Günter Frey) Die Kinder im Katholischen Kindergarten begeistern sich für afrikanische Märchen und außergewöhnliche Alltagsgegenstände.

Sie lauschten gebannt der „Märchentante“, die es wieder verstand, mit abwechslungsreicher Stimme sowie lebhafter Mimik und Gestik das Interesse der Kinder für die Geschichten zu wecken: So die von dem großen Geist Umuveli und dem kleinen Vogel, der nach seiner Verwandlung zur Katze, zum Hund, zum Krieger und zum König wieder zum unscheinbaren Vogel wurde, nachdem er Gott werden wollte. Oder wie ein betrügerischer reicher Mann von einem kleinen mutigen und fantasievollen Jungen überlistet wurde.

Neben dem Erlebnis „Märchenwelt“ war aber auch Anschauen und Anfassen möglich. Dazu hatte Anne Hagel aus ihrem Fundus kunstgewerbliche Gegenstände wie Masken und Figuren, einfache Musikinstrumente bis hin zu einem aus Bananenblättern geformten Ball mitgebracht.

Marion Lehmann als Koordinatorin zeigte sich dankbar, dass diese Märchenstunde seit nunmehr über 10 Jahren zum festen Bestandteil der literarischen Woche gehört und sich bei den Kindern immer wieder großer Beliebtheit erfreut.

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Prof. Dr. Karl Bechert als Vorkämpfer von ICAN

Mit Stolz hat der Vorstand der Sozialdemokratischen Bildungsinitiative Gau-Algesheim (SBi) die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Organisation ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen) verfolgt: „Mit diesem Preis hat die engagierte und kämpferische Arbeit von Prof. Dr. Karl Bechert gegen die atomaren Gefahren nach 60 Jahren eine öffentliche Anerkennung gefunden.“

In dessen Sinne engagiere sich die SBi in mehrfacher Hinsicht. So hätte sie sich zusammen mit der örtlichen SPD schon im Jahre 1986 für eine Mitgliedschaft in der weltweiten Initiative „Bürgermeister für den Frieden“ eingesetzt, der Gau-Algesheim immer noch angehört. Ausgehend von einer Unterschriftenaktion zum 60. Gedenktag des Bombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki habe sie sich an die Bundeskanzlerin und die im Bundestag vertretenen Parteien gewandt, aber leider nur ausweichende Antworten erhalten. Zum SBi-Engagement zähle auch eine Teilnahme bei einer Demonstration in Büchel in der Eifel, wo immer noch 20 Atomwaffen gelagert sind. Die SBi sei auch dank der finanziellen Unterstützung der Anti-Atomkraft-Kampagne ein kleiner Baustein im globalen ICAN-Netzwerk.

Mit großer Sorge registriere die SBi, dass die internationalen Signale aus USA und Nordkorea im Hinblick auf eine atomare Auseinandersetzung verheerend seien. Die Gefahr einer weltweiten Aufrüstung und eines Einsatzes von Atomwaffen sei deutlich gestiegen. Die SBi stelle auch mit Bedauern fest, dass sich die Bundesrepublik der aktuellen UN-Entscheidung von über 120 Mitgliedsstaaten zur Ächtung der Atomwaffen nicht angeschlossen habe. Insofern sei die frühere Aussage von Bechert: „Wehrt euch! Leistet Widerstand!“ aktueller denn je.

Der SBi-Vorstand kündigte daher an, im Frühjahr eine Veranstaltung zur Vorstellung von ICAN und zur Diskussion der Atomwaffenproblematik durchzuführen. Sie hoffe dabei auf eine breite Unterstützung in der Öffentlichkeit.

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